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Józef Mehoffer

Józef Mehoffer
Ein herausragender polnischer Künstler der Krakauer Schule.
Jan Matejkos Schüler wurde geboren
1869 in Ropczyce...




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UND SEIN TUREKER WERK



Józef Mehoffer – ein prominenter polnischer Künstler der Krakauer Schule, ein Student von Jan Matejko – wurde im Jahr 1869 in Ropczyce geboren. Nach dem Umzug von ihrem Vater, Wilhelm von Mehoffer, mit deren Familie in Krakau im Jahr 1870, hat er seinen Abschluss an der Kunstakademie gemacht. Wenn er im Jahr 1891 mit dem Stipendium nach Paris ging, ging er in Vorlesungen an der École Nationale des Arts Décoratifs, Académie Julian, Académie Colarossi und in Vorlesungen über Kunstgeschichte an der École du Louvre. Vom 17. Februar 1892 bis zu Ende des Jahres 1893 studiert er an der École Nationale des Beaux–Arts. Während der gesamten Zeit seines Studiums beschäftigte er sich mit dekorativer Kunst und er malte an Staffelei weiter. Józef Mehoffer gehörte zu den Wegbereitern der Kunst Junges Polen, wenngleich die Traditionen des Historismus und Akademismus ihm nicht unbekannt waren. Innovative Trends wie u.a. die Jugendstilornamentik, der Symbolismus oder Expressionismus und später auch Neoimpressionismus erscheinen in Mehoffers Malerei in einer eigentümlichen Form. Józef Mehoffer malte auf verschiedenen Bildträgern und in vielen Techniken. Er zeichnete mit Bleistift, Kohle, Buntstift. Er machte Aquarelle, Pastelle, Ölbilder auf Leinwand. Er entwarf und machte Buntglasfenster und ganzheitliche Raumgestaltungen. Wandmalerei war eine seiner Leidenschaften. Er erlangte die größte Bekanntheit und weltweite Berühmtheit im Jahr 1895, wenn er den Wettbewerb für die Durchführung der Buntglasfenster für die gotische Stiftskirche St. Nikolaus in Freiburg im Üechtland gewann. Er hat da das bis heute entzückende Werk hinterlassen, das berücksichtigt 21 Verglasungen.

Für sein Freiburger Buntglasfenster „Die Märtyrer“ gewann er die Goldmedaille im Jahr 1900, auf der Weltausstellung in Paris. Wenn er zurück in Polen war, weihte er sich zuallererst zahlreichen vielfarbigen und bleiverglasten Werken. Er machte u.a. die gemalte Dekoration der Schatzkammer der Wawel Kathedrale, die Polychromie und die Buntglasfenster in der Kapelle von der Szafraniec Familie und in dem Querschiff dieser Kathedrale. Die Weltausstellung in St. Louis brachte ihm die Goldmedaille für das Bild „Die Sängerin“ und die Silbermedaille für das Buntglasfenster „Vita somnium breve“. Die Buntglasfenster für die Heilig-Kreuz-Kapelle in der Wawel Kathedrale wurden im Jahr 1925 mit dem Grand Prix auf der Pariser Exposition Internationale des Arts Décoratifs et Industriels Modernes prämiert. Der Künstler hat auch seine Projekte u.a. in der Marienbasilika in Krakau, in der Johanneskathedrale in Lwiw, in Opava (Troppau) in Mähren, in der Pfarrkirche St. Elisabeth in Jutrosin, in der Mariä-Himmelfahrt-Kathedrale in Leslau, in der Herz-Jesu-Kirche in Turek und in der Pfarrkirche in Lubień durchgeführt. Er starb am 7. Juli 1946 in Wadowice.



In den Jahren 1932 bis 1939 hat Józef Mehoffer die wichtigste Durchführung der später Zeit seines Schaffens übernommen, entwerfend und machend die Polychromie, die Kirchenfenster, Altäre und Staffelmalereien und die Ausrüstungen des Innenraums der Pfarr- Herz-Jesu-Kirche in Turek.

Die Malereien in der Kirche in Turek sind im Auftrag des damaligen Pfarrers Priesters Prälaten Dr. Józef Florczak entstanden. Józef Mehoffer genoss das große Vertrauen des Priesters, was ihm erlaubte, die Projektarbeiten ganz nach eigenem Konzept durchzuführen. Der Künstler fing die Arbeiten höchstwahrscheinlich mit der Erstellung der Entwürfe und im Jahre 1933 wurden von ihm die ersten Designs (Kartons) der Polychromie des Presbyteriums gemacht. Es ist wert, die vorgenannten Designs genau hinzusehen. Der Künstler machte sie am häufigsten in natürlicher Größe. Während der weiteren Arbeit dienten sie als Muster für die gemachten Teile der Polychromie im Kaseinverfahren und für solche, die später für die Kirchenfenster gemacht wurden. Bereits bei der Erstellung der Kartons, die der Urheber mit Wasserfarben malte, wurde der Charakter von dem Meister sichtbar. Die Designs verströmten die vollen willentlichen Farben und Lichter. Je nach Charakter des Designs äußerte der Urheber Gefühle und die Ausdrucksformen der Figurendarstellungen, oder Geruhsamkeit und Nostalgie in diesen Designs. Er äußerte oft in ihnen die Merkmale der Epoche, in der er schaffte. Man muss auch bemerken, dass Nomenklatur- oder Symbolikfehler auf ein paar von Mehoffer für die Kirche in Turek erstellte Kartons gemacht wurden, aber man darf nicht vergessen, dass das die Projekte sind, die korrigiert während der Durchführung der Polychromie an den Wänden des Tempels werden konnten.

Mit besonderer Pietät machte der Künstler die Figurendarstellungen von: Christus als König, Christus als gute Hirte, Christus als Bräutigam, Christus als Pilger und Christus als Gärtner. Diese Kartons wurden trefflich und meisterhaft an den Wänden des Presbyteriums des Tureker Tempels abgebildet. Gleichermaßen und mit großer Pietät wurden ewige Lichter, geflügelte Herzen und Vögel an den Wänden der Kirche in dem Kirchenchorteil des Objekts eingezeichnet. Mehoffer benutzte das oben genannte Kaseinverfahren, um die Polychromie zu einzeichnen. Die Farbe wurde erst nach der vorherigen Abbildung des Entwurfs an der Wand, der mit der Spolvero-Methode vervielfältigt wurde. Die Methode bestand darin, dass die Ahleneinstiche auf dem Papier, auf dem ein Teil der Polychromie skizziert wurde, gemacht wurden, dann wurde dieses Papier an die Wand gesetzt, schlagend auf es mit einem mit dem Ruß erfülltem Strumpf. Das zur Spolvero-Methode genutzte Papier wurde meist zerstört.












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Vita somnium breve



So sieht das Entwerfen von den Fenster aus. Vorerst machte der Künstler ein Design in natürlicher Größe, aufgrund dessen die Buntglasunternehmen die fertige Verglasung machten. Das Wichtigste war, die Farben aus dem Design auf dem Buntglas so treu wie möglich widerzuspiegeln. Józef Mehoffer machte neun Buntglasfenster für die Kirche in Turek, davon acht wurden bis 1939 montiert. Nicht immer hat der Künstler das ganzheitliche Design des Fensters gemacht. Manchmal sind die Designs von Einzelquartieren entstanden. Dies bezog sich darauf, dass einige Fenster gemeinsame Merkmale hatten. Es ist sichtbar in den Designs für die Verglasungen der Kapellen des Presbyteriums, wo der Künstler nur individuelle Medaillons entworfen hat und der Rest des Buntglasfensters hat sich in nächsten Ausführungen wiederholt. Eine ähnliche Situation hat es in den Designs für die Fenster in den Nebenschiffe. In diesem Fall nach der Durchführung des Designs für das Buntglasfenster „St. Therese“ machte der Künstler, oder er plante zu machen, nur Designs mit den Darstellungen der Seligen und Heiligen für die nächsten Verglasungen.

Die Geschichte der Pfarrkirche in Turek

Turek ist eine Stadt, die im mittleren Teil Polens, in Ostgroßpolen, an der Schnittstelle zwischen frühmittelalterlichen und mittelalterlichen Handelsrouten, liegt. Die Ursprünge des Orts stammen aus dem Jahr 1136, wenn der Begriff Turkoviste, die bis heute sich mit dem Name der Stadt Turek beschäftigt, in der Bulle von Gnesen erscheint.

Das nächste wichtige Datum in der Geschichte der Stadt ist 1341, wenn der Gnesener Erzbischof Janisław hat die Stadt auf dem Schrodaer Recht platziert. Dieses Dokument hat die Erstellungszeit von Turek als Stadt beendet. Sicherlich eines der Elemente der Erstellung von der Stadt war die Pfarre. Ihre Ursprünge sind auf die Hälfte des 12. Jahrhunderts datiert. Für diesen Zeitraum datiert man höchstwahrscheinlich den ersten hölzernen Tempel St. Johannes der Täufer. Die Kirche ist höchstwahrscheinlich von den Truppen der Kreuzritter, die nach Kalisch gingen, um zu die tschechischen Truppen treffen, während des Vereinen der polnischen Gebiete im Jahr 1331 verbrannt. Nach diesem Ereignis haben die Einwohner außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen und die Auswirkung davon war ein neues gemauertes Objekt im gotischen Baustil. Im Mai 1813, auf einem angrenzenden Grundstück, wo das Stadtkrankenhaus erstellt war, brach ein Feuer aus, das bei günstigen Witterungsbedingungen das Kirchengebäude entflammte, angreifend es in hohem Maße. Im Jahr 1839 stürzte der Turm ab, zerstörend den Körper des gotischen Bauwerks. Nachfolgende Wiederaufbauten und Umbauten merklich änderten den gotischen Charakter der überstrapazierten Kirche.

In Verbindung mit der anhaltenden Entwicklung der Stadt standen die Tureker vor Wahl, ob das existente Objekt auszubauen, das nicht mehr imstande war, seine Funktion gebührend zu erfüllen oder eine neue Pfarrkirche zu entwerfen und erbauen.

Das neue Projekt einer auf dem Unterbau aus Feldgranit mit den Ziegelsteine gemauerten Kirche im gotischen Baustil ist von den Warschauer Architekten Konstanty und Jarosław Wojciechowski durchgeführt. Der Tempel wurde in den Jahren 1904 bis 1913 erstellt. Bei seiner Konsekration im Jahr 1924 wurde er Herz-Jesu-Kirche. Die Kirche hat zwei Schiffe mit einem Querschiff und einem Massive mit zwei Türmen auf der westlichen Seite. Das Presbyterium der Kirche ist dreiseitig geschlossen und es hat zusätzlich eine Umgehung. Das ganze Dach ist mit Blecht gedeckt. Dieses Objekt ist bis heute die oben der ganzen Stadt dominierende architektonische Visitenkarte von Turek, nicht nur wegen der Größe, sondern hauptsächlich wegen des „Schatzes“, der sich darin befindet – das Werk von Józef Mehoffer, das sich als einer der seiner größten Durchführungen erwiesen hat.



Die Wandgemälden in der Herz-Jesu-Pfarrkirche in Turek gehören zur wertvollsten Polychromie Junges Polen in unserem Land. Die neogotische Kirche ist in ihrer Gesamtheit – vom Boden zum Wölbe – mit die Bemalungen von Józef Mehoffer, ein brillanter, anerkannter in Polen und Europa, umfassender Künstler: Maler, Grafiker, Glasmaler, Dekorateur, bedeckt. Die wunderschönen, von Kunstkritiken verehrten Bemalungen von Turek sind für die wichtigste Durchführung der später Zeit des künstlerisch Schaffens von Mehoffer gehalten. Die Malereien in der Kirche in Turek sind in den Jahren 1933 bis 1936 im Auftrag des damaligen Pfarrers Priesters Prälaten Dr. Józef Florczak entstanden. Die Thematik der des Innenraums des Tempels zierenden Polychromie wurde von einem Geldgeber akzeptiert und in einem umfangreichem Schriftwechsel abgemacht. Zusätzlich machte Mehoffer die umfassenden Designs für alle gemalten Dekorationen – für die Figurenkompositionen und die Dekors, die sich an den Wänden des Presbyteriums befinden. Er machte auch die Kartons mit den Designs für die Buntglasfenster. Die meisten von ihnen sind signiert. Alle Figurenkompositionen wurden persönlich von Mehoffer gemalt und auch von ihm signiert. Zum Zweck der Bemalung der Innenräume der Kirche stellte ein Team von zwölf Personen auf, das er persönlich führte. Bei der Erstellung von den Bemalungen und von den großen dekorativen Flächen an den Wänden des Tempels wurde Mehoffer von dem jungen Maler Józef Siemianowicz geholfen. Die anderen Mitglieder des Teams arbeiteten daran, geringe Ornamente und monochromatische Teile zu machen. Józef Mehoffer, zierenden das Innenraum der Herz-Jesu-Kirche in Turek, verband Figurenkompositionen mit rein dekorativen Kompositionen, das etwas echt Neues war angesichts der bisher allgemeinen

Polychromie, die durch markante, Elemente der Architektur unterstreichende oder sogar imitierende Einteilungen gekennzeichnet war. Mit besonderer Pietät machte der Künstler die Figurendarstellungen von: Christus als König, Christus als gute Hirte, Christus als Bräutigam, Christus als Pilger und Christus als Gärtner. Diese Kartons wurden trefflich und meisterhaft an den Wänden des Presbyteriums des Tureker Tempels abgebildet. Gleichermaßen mit großer Pietät wurden ewige Lichter, geflügelte Herzen und Vögel an den Wänden der Kirche in dem Kirchenchorteil des Objekts eingezeichnet.

Die Ausschmückung der Kirche in Turek war von dem Zweiten Weltkrieg abgebrochen. Als Folge wurde die Kirche in Turek ein Lager für deutsche Umsiedler, und der Priester Józef Florczak ist im Jahr 1943 in Dachau gestorben. Nach dem Krieg ist im Jahr 1946 die Nachricht von dem Tod von Józef Mehoffer zu Turek angekommen und das machte es unmöglich, die Arbeiten an der Ausschmückung der Herz-Jesu-Kirche zu beenden.





Anfang des 21. Jahrhunderts erlebte die Polychromie Konservierungs- und Renovierungsarbeiten, die skrupulös unter Aufsicht von Dr. habil. Ewa Roznerska- Świerczewska aus Thorn durchgeführt wurden. Das ganze Restaurationsprojekt wurde aus Mitteln der Europäischen Union finanziert, die ein Zuschuss von 7 514 407,18 PLN gewährte. Das Projekt der Konservierung und der Restauration Mehoffers Werke in Turek hat auch den Wettbewerb „Die Sterne Großpolen“, der von dem Marschallamt in Posen organisiert wurde. Der Tempel hat heute sein ursprüngliches Licht zurückgewonnen, das vor dem Meister Mehoffer und vor den Leuten von Turek vor dem Jahr 1939 erschien.



Stworzenie wirtualnego Muzeum Dzieł Józefa Mehoffera wraz z
digitalizacją, opracowaniem i udostępnieniem zbiorów

Projekt został zrealizowany w ramach programu Kultura Cyfrowa. Projekt został dofinansowany ze
środków Ministra Kultury i Dziedzictwa Narodowego.

W 2018 roku zdigitalizowano Kościół p.w. Najświętszego Serca Pana Jezusa w Turku metodą skaningu laserowego. Do tego celu wykorzystano najnowszy skaner Faro Focus 3D X330. Autorami projektu jest firma PRO RESTAURO S.C. Karolina Świerczewska, Paweł Świerczewski z Turku. W ramach projektu wykonano 55 skanów, z których stworzono trójwymiarowy model kościoła wraz z jego wyposażeniem. Na tej podstawie utworzono dokumentację – rzuty elewacji w formacie .dwg i .rvt. Dodatkowo stworzono gigapanoramy trzech ołtarzy oraz sklepienia. Co więcej, stworzono spacer wirtualny po kościele składający się z piętnastu zdjęć panoramicznych. W ramach projektu przygotowano także stronę internetową- www.mehoffer-turek.pl, na której umieszczone są wyniki otrzymane w procesie digitalizacji, spacer wirtualny oraz gigapanoramy. Strona została przetłumaczona na trzy języki obce i dostosowana do potrzeb osób niepełnosprawnych. Wyniki, otrzymane w procesie digitalizacji Kościoła p.w. Najświętszego Serca Pana Jezusa w Turku:

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